Tropical garden

tropical garden by Petra Haemmerleinova

Tropical garden sketches by Petra Hämmerleinova

It feels like ages that I blogged the last time. Busy, busy days. I had a great, relaxing time in Prague during Easter vacation, but afterwards had to catch up with all the projects I left unfinished.

A personal project I started already in April and was very much looking forward to finalizing is my tropical garden. Why tropical fruit? When you are familiar with Lilla Rogers website you know there is a bio side for each artist where they are asked different questions. About their studio, the media they usually work in, dream jobs, but also about personal preferences like favorite music, if they wear shoes while working or prefer to be barefoot. One of these personal questions is what they would eat, “when you could eat only one food.” Should I ever have the pleasure to be asked this by Lilla, without doubt my answer would be “fruit”.

Growing up in a country run by communists, where fruit and vegetables were sometimes very hard to get, expecially during winter and early spring times, I always longed for “green” food. No wonder I turned a vegetarian for more than 16 years. These days I do eat meat, but still prefer vegetarian dishes and try to keep my family on the 5:2 week. Five times vegetarian, two times meat.

And my very favorite “green” food are all kinds of fruit and salads. No matter if apples, peaches, plums, cherries, apricot, mango, ananas (I love ananas), you name it. The only fruit I could have tried and declined is jackfruit. In Vietnam I saw wooden trolleys in the streets covered with this fruit. They were so interesting to look at but I couldn´t overcome the strong, very specific odor of it and although the fantastic breakfast served in Caravelle Hotel in Saigon offered almost every fruit you can think of, you didn´t find jackfruit. I guess it was the smell that kept it out.

So fruit because I love them and tropical because of all the different shapes, layerings and the possibility to create a colourful artwork even in the reduced colourscheme I went with. But I spent ways too much time adding a detail here, another there, a little blossom in this corner, the 20th leaf in that one and I´m glad to be finished now. Or wait: Couldn´t I add another animal? Or a cross section of the indian prune fruit? You see, this illustration is kind of a “Wimmelbuch”. I was worried of not being consistent when not having a section through the banana passionsfruit or a custard apple blossom. But I was given a wise lead: “Petra, this is YOUR garden.”

What would you have to illustrate if you were asked to draw your favorite food? A raw, bloody steak? A creamy piece of french cheese decorated with some grapes? Some bavarian veal sausages (=Weißwurst) with a fresh baked brezel and a pint of beer? A beautiful plate full of cupcakes and macarones? What would be your answer to Lilla´s question?

*

Es ist eine gefühlte Ewigkeit, seit ich das letzte Mal gebloggt habe. Tage voller Arbeit, die während meiner  Ostertage in Prag liegen geblieben ist.

Ein persönliches Projekt, das ich bereits in April begonnen  und auf dessen Vollendung ich  mich schon sehr gefreut hatte, ist mein tropischer Garten. Warum tropische Früchte? Kennt Ihr Lilla Rogers Website, wißt Ihr vielleicht, daß es für jeden Künstler eine Biographieseite gibt, wo sie verschiedenste Frage beantworten. Über ihr Studio, ihre bevorzugte Arbeitsweise, ihren Traumauftrag, aber auch persönliche Vorlieben, wie ihre Lieblingsmusik, ob sie während des Arbeitens Schuhe tragen oder lieber barfuss bleiben. Eine dieser persönlichen Fragen bezieht sich aufs Essen. “Was würden Ihr essen, wenn Ihr Euch für eine einzige Speise entscheiden müßtet?” Sollte ich jemals das Vergnügen haben, Lilla diese Frage beantworten zu dürfen, wäre meine Antwort klar: Obst!

Ich wuchs in einem von Kommunisten regierten Land auf und Obst und Gemüse waren oft sehr schwer oder gar nicht zu bekommen. Vor allem im Winter und am Anfang des Frühlings habe ich mich immer nach Grünzeug gesehnt. Kein Wunder, daß im Westen für mehr als 16 Jahre ein Vegetarier aus mir wurde.

Mittlerweile esse ich wieder Fleisch, aber ich versuche meine Familie 5:2 zu ernähren. Fünfmal vegetarisch, zweimal Fleisch in der Woche.

Am liebsten esse ich also Obst und Salate. Egal ob Äpfel, Birnen, Zwetschgen, Kirschen,Aprikosen, Mango oder Ananas (Ananas liebe ich ganz besonders). Die einzige Frucht, die ich hätte probieren können und es nicht getan habe, ist Jackfrucht. In Vietnam sah ich Holzkarren vollbeladen mit dieser riesigen, interessanten Frucht auf der Straße. Ich konnte aber meinen Widerwillen gegen den fremdartigen, strengen Geruch nicht überwinden. Obwohl im Frühstücksraum des phantastischen Caravelle Hotels in Saigon beinahe jede Frucht dieser Welt serviert wurde, Jackfrucht fand man nicht. Ich nehme an, es war des Geruchs wegen, weshalb ihr der Zutritt verwehrt wurde.

Früchte also, weil ich sie liebe und tropische wegen all der Formen, Überlagerungen und der Möglichkeit, mit wenigen Farben ein farbenfrohes Bild zu schaffen. Aber ich habe viel zu viel Zeit darauf verwendet, ein winziges Details hier zu malen, ein anderes dort, ein kleines Blütlein in dieser Ecke zu ergänzen und das zwanzigste Blatt in der anderen und jetzt bin ich froh, es fertig zu haben. Oder wartet: Könnte ich nicht noch ein weiteres Tier zeichnen? Oder einen Schnitt durch die Pflaume? Ihr seht, daß ganze hat sich zu einer Art Wimmelbuch ausgewachsen. Ich habe mir Sorgen gemacht, nicht konsequent zu sein, wenn ich keine aufgeschnittene Bananenmaracuja zeige oder die Blüte des Custard-Apples weglasse. Dann bekam einen weisen Rat: “Petra, es ist DEIN Garten.”

Was würdet Ihr zeichnen, wenn Ihr Euere Lieblingsspeise zeigen müßtet? Ein rohes, blutiges Steak? Ein Stück cremigen, französischen Käse, mit Trauben dekoriert? Weißwürste mit frischen Brezeln und einer Maß Bier? Ein wunderschöne Platte mit Cupcakes und Macaronen? Was wäre Euere Antwort auf Lillas Frage?

6 thoughts on “Tropical garden

  1. schicke Zeichnungen!
    ich befürchte, was ich zu zeichnen versuchen würde, würde ich nicht mehr essen wollen….

    Grüße
    Michaela

    Kettcards – Kunst, Karten und Kontakte
    Regensburger Str. 25 A
    10777 Berlin
    tel. 030.21474720

    Öffnungszeiten
    Mo – Fr 10-12 und 14-16 Uhr
    U9 und U3 Spichernstraße, U4 Viktoria-Luise-Platz, Bus 204 Bamberger Straße

    mailto:info@kettcards.de
    http://www.kettcards.de
    http://www.kettshop.de
    http://twitter.com/kettcards

    | —– Ursprüngliche Nachricht —–

    • Danke, Michaela. Schön, daß Du mal vorbeischaust. Oft ist es ja eher so, daß Vieles, was wir essen nicht sehr zeichnenswert ist. Z.B. Schweinsbraten mit Klos und Kraut stellt jeden Zeichner vor eine echte Herausforderung. Oder Gulasch. Gemüse und Obst ist da sehr dankbar.
      Viele Grüße,
      Petra

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s