My submission for the Global talent search

Petra Haemmerleinova GTS submission

I wrote about my work for the Global talent search by Lilla Rogers´studio last week  and promised to show it after the submission deadline.

The jury will choose 50 finalist from all submissions, who will be announced on the 1th of August. Keep your fingers cross for me. Good luck to everybody taking part.
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Letzte Woche habe ich über meine Arbeit für den Talentwettbewerb, der von Lilla Rogers Studio veranstaltet wird, geschrieben und versprochen, meinen Entwurf nach dem Einsendeschluss zu zeigen.

Aus allen eingereichten Designs werden 50 Finalisten ausgesucht, die am 1. August bekanntgegeben werden und ein zweites Briefing bekommen. Drückt mir die Daumen. Viel Glück allen, die auch teilnehmen.

Global talent search by Lilla Rogers

Petra Haemmerleinova handlettering sketch

After finishing the first part of MATS, I was working on my submission for Lilla Roger´s “Global talent search”. The GTS consists of three rounds and the winner of the last round will be taken under Lilla´s wings in her agency, which is even better than to win the lottery. The chances might be quite similar, when I consider the fact that everybody can take part. I can´t tell a lot about it at this time, but the theme for the first round design are traditional playground items for a journal cover.

First I was like “cool, exactly the right things for me”, then I started panicking(as usual) “oh my God, the format is so small, playground items are not funny to draw, this is the most important artwork in my career …”. I know, that I have to go through this after every briefing, but usually it takes me a few hours to recover and I´m fine. This time it took two days, but this is still O.K. for such an important work, I guess. Things started to fall into place and I had a good time with my creatures. I pushes myself into handlettering as it adds a very personal touch to the artwork, which probably was the most demanding part for me. I haven´t done a lot of handlettering since art school and I realized that it is all about exercising. I spent hours and hours on this, but in the end I´m happy with the result. I have tons of paper full with lettering, the one above is the starting piece.

I will share my final design with you after the submission deadline on next Monday.

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Nachdem der erste Teil von MATS zu Ende gegangen war, habe ich an meinem Entwurf für Lilla Rogers “Global talent search” gearbeitet. Ein Wettbewerb, der aus drei Runden besteht und an dessem Ende der Gewinner unter Lillas Fittiche in ihrer Agentur genommen wird. Das kommt einem Gewinn in der Lotterie gleich und ist ebenso wahrscheinlich, wenn man bedenkt, daß jeder, wirklich jeder mitmachen darf. Über die erste Aufgabe kann ich im Moment wenig sagen, nur daß das vorgegebene Thema klassische Spielgeräte sind und das Format ein Notizbuch.

Zunächst dachte ich: “cool, genau das richtige Thema für mich”, dann kam die Panik (wie bei mir üblich): “Oh Gott, das vorgegebene Format ist sooo klein, Spielgeräte so schwer zu zeichnen, das ist das wichtigste Stück in meiner bisherigen Karriere….”. Ich kenne mich und weiß, daß ich durch so eine Krise nach jedem Briefing durch muß, aber normalerweise ist sie nach paar Stunden überstanden und ich kann effektiv und sinnvoll arbeiten. Dieses Mal dauerte die Ich-kann-nichts-Stimmung zwei Tage, das lag daran, weil ich mich selber so unter Druck setzte, dann ging es aufwärts. Dinge fügten sich ineinander und ich hatte mit meinen Geschöpfen viel Spaß . Ich beschloss, alle Texte selbst zu schreiben, was definitiv der fordernste Teil für mich war. Ich habe seit meinem Studium sehr wenig handgeschrieben und ich merkte schnell, daß hier Übung alles ist. Ich schrieb Stunden und Stunden, produzierte Berge von Papier (die Umwelt möge es mir verzeihen), aber am Schluss war ich zufrieden. Das Beispiel zeigt meine Anfänge mit der Feder.

Mein fertiges Design werde ich am Montag nach der Deadline für die erste Runde zeigen.

Going crazy

Petra_Haemmerleinova_Poenia_1A_Week5

Lilla Roger´s school/ week 5:

What a great finish for the first part of Lilla´s course before the summer break. The briefing: Create a zipper pouch full of hyper-lush art, colourful, crazy, adorable.

For the mini exercise we should put together our private collections, whatever they would be: Stamps, dolls, mugs, fish hooks, old photographs….scan them, draw them, paint them, take pictures of them. First I didn´t consider myself being a collector, but then I found several cabinets full of shoes, three bags filled with shells I collected with my ex-boyfriend, a big variety of jewelry, not talking about all my books. Should I continue? I don´t think so.

After I read the briefing for the assignment and saw the inspiration photos, I was desperate. This direction was so different from everything I had ever done and I wanted to create a great piece for this last assignment so much. I ran though the house, going on everybodys nerves, telling that I would not be able to submit anything this week.

Then I started filling the blank screen with different bits of my drawings and pictures I took of the flowers in our garden (I really love the peonies) and voila: I liked what I saw and put more and more pieces together. It felt like meditating. I decided to integrate at least one drawing from the four past assignments. A searching eye will find some snails, mushrooms, poppy seeds, and fish.

The outcome is something very new to me, but it feels good. One of the great experiences of this course is that I can do everything, when I have to. And the best: I can enjoy it.
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Lilla Roger´s school/ 5.Woche:

Was für ein grossartiger Abschluss für den ersten Teil von Lillas Kurs. Das Briefing: Entwerft ein Täschchen mit Reissverschluss, überladen mit Hyper-Lush-Design, farbenprächtig, verrückt, entzückend.

Für die Vorübung sollten wir unsere Sammlungen zusammentragen, woraus immer sie bestehen: Angelhaken, Nähutensilien, alte Photos, Puppen, Tassen, Briefmarken,……. Diese sollten wir scannen, zeichnen, malen, photographieren. Zunächst hielt ich mich für keine Sammlerin, aber dann fand ich mehrere Schränke voller Schuhe, drei Tüten voller Muscheln, die ich mit einem Ex-Freund gesammelt habe, diverse Schmuckstücke, teils sehr ausgefallen, um nicht meine ganzen Bücher zu erwähnen. Soll ich fortfahren? Ich denke nicht.

Nachdem ich das Briefing gelesen und die Inspirations-Photos gesehen hatte, war ich verzweifelt. Diese Stil unterschied sich so sehr von allem, was ich bis jetzt gemacht habe. Ich lief durchs Haus und ging allen auf die Nerven, dass ich diese Woche nichts würde einreichen können.

Dann begann ich, den leeren Bildschirm mit verschiedenen Zeichnungen und Photos von Blumen aus unserem Garten zu füllen und voìla: Ich mochte, was ich sah und fügte neue und neue Stückchen hinzu. Es fühlte sich ein bisschen wie Meditieren an. Ich entschloss mich, mindestens eine Zeichnung aus jeder Aufgaben der vier vorangegangenen Wochen zu intergrieren. Ein suchendes Auge wird Pilze, Mohnkapseln, Schnecken und Fische finden.

Das Ergebnis ist etwas völlig Neues für mich, aber es fühlt sich gut an. Eins der Dinge, die ich in diesem Kurs gelernt habe ist, dass ich alles machen kann, wenn ich muss. Und das Beste: Es kann Spass machen.

Put in onto the wall

Petra Haemmerleinova "Pleasure" wall art

Yesterday I showed your my final piece for the wall art assignment for Lilla Roger´s school. Today I “put” it onto the wall (in Photoshop). What do you think?

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Gestern habe ich Euch mein Bild für Lilla Roger´s school/ wall art gezeigt. Heute habe ich es “aufgehängt” (im Photoshop). Und, was meint Ihr?